Risiko Zecken – Schutz durch Impfen

Petra Nigg • 8. Februar 2024

Impfungen schützen in allen Lebensphasen vor möglicherweise gravierenden Krankheiten

In der Apotheke Seuzach können sich gesunde Erwachsene ab sechzehn Jahren impfen lassen. Impftermine sind jeweils von Montag bis Freitag, nach Rücksprache auch am Samstag möglich. Gleichzeitig prüfen wir auf Wunsch Ihren Impfstatus auf wichtige Auffrischimpfungen. In unserer Apotheke bieten wir Impfungen gegen die Grippe, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Hepatitis A und B, Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung sowie die Impfung gegen Gürtelrose an. Schwangere Frauen und Menschen mit Immunschwäche oder Autoimmunerkrankungen dürfen in der Apotheke nicht geimpft werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.


Risiko Zecken

Zecken können verschiedene Erreger übertragen und schwerwiegende Krankheiten auslösen. Die zwei wichtigsten sind die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) und die Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME), auch Zeckenenzephalitis genannt. Während die Borreliose mit Antibiotika behandelt werden kann, gibt es keine spezifische Behandlung für die Viruserkrankung FSME. Die FSME-Impfung ist die einzige Lösung, um sich wirksam vor dieser gefürchteten Hirnhautentzündung zu schützen. Borreliose-Erreger befinden sich im Magen der Zecke und die Übertragung auf den Menschen beginnt frühestens ca. zwölf Stunden nach dem Stich. Im Gegensatz dazu werden die FSME-Viren sofort nach dem Anhaften der Zecke mit dem ersten Blutsaugen übertragen. Festgestochene Zecken sollten deshalb so rasch wie möglich entfernt und die Stichstelle gut desinfiziert werden.


Wer sollte sich gegen die Zeckenenzephalitis impfen lassen?

Mittlerweile gilt fast die ganze Schweiz als Risikogebiet für die Übertragung des FSME-Virus durch eine Zecke, ausgenommen die Kantone Tessin und Genf. Empfohlen ist diese Impfung für alle Erwachsenen und Kinder ab 6 Jahren, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder dorthin reisen. Die Impfung beinhaltet drei Injektionen, wobei der Impfschutz etwa vierzehn Tage nach der zweiten Teilimpfung vorhanden ist. Auffrischungsimpfungen sind alle zehn Jahre empfohlen.


Wir beraten Sie gerne persönlich


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