Impfen schützt Sie und Ihre Lieben - Jetzt in der Apotheke Seuzach
Petra Nigg • 28. Februar 2026

Impfungen schützen in allen Lebensphasen vor möglicherweise gravierenden Krankheiten

In der Apotheke Seuzach können sich gesunde Erwachsene ab sechzehn Jahren impfen lassen. Impftermine sind jeweils von Montag bis Freitag, nach Rücksprache auch am Samstag möglich. Gleichzeitig prüfen wir auf Wunsch Ihren Impfstatus auf wichtige Auffrischimpfungen. In unserer Apotheke bieten wir Impfungen gegen die Grippe, Covid-19, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Hepatitis A und B, Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Meningo- und Pneumokokken, Gürtelrose und als ergänzende Empfehlung die RSV-Impfung ab 75 Jahren an. Schwangere Frauen und Menschen mit Immunschwäche oder Autoimmunerkrankungen dürfen in der Apotheke nicht geimpft werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt. Impfungen in der Apotheke werden weiterhin nur bei Vorliegen eines ärztlichen Rezeptes von den Krankenkassen vergütet.
Die Gürtelrose – auch Herpes Zoster genannt
Auslöser der Gürtelrose ist das Varizella-Zoster-Virus (VZV), welches zur Familie der Herpesviren gehört. Eine Erstinfektion mit diesem Virus zeigt sich in Form von Windpocken, auch wilde Blattern genannt. Die meisten Menschen sind bereits im Kindesalter von einer Windpocken-Erkrankung betroffen. Nach einer ersten Infektion mit VZV verbleibt das Virus in inaktiver Form in den Nervenzellen des Rückenmarks.
Die Gürtelrose wird durch eine Reaktivierung dieser ruhenden Viren innerhalb des Körpers verursacht, wobei dies erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Erstinfektion geschehen kann. Die Ursache für die erneute Aktivierung des Virus ist mehrheitlich nicht bekannt, aber häufig tritt sie auf, wenn eine Störung oder ein Arzneimittel das Immunsystem schwächt. Gürtelrose verursacht einen schmerzhaften oder brennenden Ausschlag mit nässenden Bläschen, der typischerweise auf ein Hautareal sowie eine Körperhälfte begrenzt ist. Die Krankheitsdauer beträgt einige Tage bis mehrere Wochen. Komplikationen treten bei etwa 30 % aller Erkrankten auf und sind bei älteren Menschen deutlich häufiger. Gefürchtet ist die sogenannte postherapeutische Neuralgie, was so viel heisst wie Nervenschmerzen nach Herpes. Diese Schmerzen können mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre nach dem Abklingen des Ausschlags fortbestehen und sind meist schwierig zu behandeln.
Pneumokokken
Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) empfiehlt allen Personen > 65 Jahren einmalig die ergänzende Impfung gegen Pneumokokken.
RSV
Das BAG und die EKIF empfehlen allen Personen > 75 Jahren die Impfung gegen RSV mit einer Impfdosis. Idealerweise erfolgt die Impfung zwischen Mitte Oktober und Mitte November, wenn möglich vor Beginn der saisonalen RSV-Epidemie.
Wir beraten Sie gernepersönlich.h





